SAP Concur ersetzen? Passende Alternative für Finanzteams finden

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Spendesk Team

Wenn der Vertrag mit SAP Concur ausläuft, muss ein Finanzteam nicht automatisch nach einer anderen Travel-and-Expense-Suite suchen. Zuerst sollte klar sein, an welcher Stelle der größte Aufwand entsteht.

Für Unternehmen mit vielen internationalen Geschäftsreisen, komplexen Reiserichtlinien und einer bestehenden SAP-Landschaft kann SAP Concur weiterhin gut passen. In mittelständischen Unternehmen entsteht der größte Aufwand jedoch häufig außerhalb der eigentlichen Reisebuchung: bei Firmenkarten, Lieferantenrechnungen, Freigaben, Budgets und der Abstimmung mit DATEV.

Eine Hotelrechnung kann gleichzeitig als Kartenumsatz, Reisekostenposition und Eingangsrechnung auftauchen. Wenn diese Informationen in verschiedenen Systemen liegen, führt das Finanzteam sie am Monatsende manuell zusammen. Genau an diesem Punkt lohnt sich der Vergleich mit anderen Lösungsansätzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die passende SAP-Concur-Alternative hängt davon ab, ob der größte Aufwand bei Reisebuchungen, Reisekosten, Firmenkarten, Lieferantenrechnungen oder der Buchhaltung entsteht.
  • Unternehmen können zwischen einer Travel-and-Expense-Suite, einer Ausgabenmanagement-Plattform, einer spezialisierten Spesen-App und einem ERP- oder Buchhaltungsmodul wählen.
  • SAP Concur passt weiterhin zu Unternehmen mit vielen internationalen Reisen, komplexen Reiserichtlinien und einer bestehenden SAP-Landschaft.
  • Eine integrierte Ausgabenmanagement-Plattform eignet sich besonders, wenn Firmenkarten, Rechnungen, Auslagen, Budgets und Freigaben in einem gemeinsamen Prozess gesteuert werden sollen.
  • DATEV-Anbindung, E-Rechnung, Multi-Entity-Funktionen und Reisekosten sollten mit echten Belegen und Buchungsfällen getestet werden.
  • Bei der Kostenbewertung zählen nicht nur Lizenzpreise, sondern auch Implementierung, Support, Datenmigration und der interne Aufwand für Abstimmungen.
  • Ein Wechsel sollte mit einer Bestandsaufnahme, einem vollständigen Testprozess und mindestens einem simulierten Monatsabschluss vorbereitet werden.

Was ist SAP Concur?

SAP Concur ist eine modulare Plattform für Reise- und Ausgabenprozesse. Je nach gebuchten Produkten können Unternehmen Reisebuchungen, Reisekosten, Belege und weitere Ausgabenprozesse abbilden. Die öffentliche Preisseite von SAP Concur unterscheidet unter anderem zwischen Base, Plus und individuell kalkulierten Premium-Angeboten.

Die Lösung ist besonders interessant, wenn Reisebuchungen zentral gesteuert werden, viele internationale Reisen stattfinden oder bereits eine SAP-ERP- beziehungsweise SAP-S/4HANA-Landschaft besteht.

In der Praxis besteht die Systemlandschaft vieler Unternehmen allerdings aus mehreren Anwendungen. Reisebuchungen laufen über SAP Concur, Firmenkarten werden von einer Bank bereitgestellt, Lieferantenrechnungen werden in einer weiteren Software verarbeitet und die Buchhaltung arbeitet mit DATEV.

Ob SAP Concur weiterhin passt, hängt deshalb nicht nur von der Qualität der Reisekostenabrechnung ab. Entscheidend ist der gesamte Ausgabenprozess.

Welche Alternativen gibt es?

Eine SAP-Concur-Alternative muss nicht zwangsläufig eine andere Travel-and-Expense-Suite sein. Je nach Ausgabenmix kommen vier Ansätze infrage.

Ansatz

Hauptstärke

Passend, wenn

Mögliche Grenze

Travel-and-Expense-Suite

Reisebuchung und Reisekosten

viele internationale Reisen und komplexe Reiseprogramme bestehen

Einführung und Administration können aufwendig sein

Ausgabenmanagement-Plattform

Karten, Rechnungen, Budgets und Freigaben

Ausgaben außerhalb von Reisen einen großen Teil des Volumens ausmachen

Reisebuchung und globale Reiseprogramme müssen geprüft werden

Spezialisierte Spesen-App

Belege und Erstattungen

der Prozess überwiegend aus Reisekosten und Auslagen besteht

Karten, Rechnungen und Bestellungen sind häufig nicht integriert

ERP- oder Buchhaltungsmodul

Nähe zu Buchhaltung und Abschluss

die Buchhaltung den Prozess zentral steuert

Nutzung für Reisende und Fachbereiche kann weniger intuitiv sein

Die Ansätze lassen sich kombinieren. Ein Unternehmen kann beispielsweise ein Reisebüro für komplexe internationale Buchungen und eine Ausgabenmanagement-Plattform für Firmenkarten, Rechnungen und Freigaben nutzen.

Travel-first-Lösungen für komplexe Geschäftsreisen

Travel-first-Lösungen konzentrieren sich auf Geschäftsreisen. Sie verbinden häufig Flug-, Hotel- und Bahnbuchungen mit Reiserichtlinien, Reisegenehmigungen, Belegerfassung und Reisekostenabrechnung.

Dieser Ansatz passt zu Unternehmen mit einem hohen Reisevolumen oder besonders komplexen Reiseprozessen. Dazu gehören internationale Reiseprogramme, zentrale Buchungen durch ein Assistenzteam, Travel Management Companies und unterschiedliche Richtlinien für verschiedene Länder.

SAP Concur kann in dieser Situation weiterhin sinnvoll sein. Das gilt insbesondere, wenn bereits eine SAP-Landschaft besteht und die Reiseprozesse eng an diese Umgebung angebunden werden sollen.

Vor einer Verlängerung sollten Unternehmen jedoch prüfen, wie viele Reisen tatsächlich zentral gebucht werden und wie groß der Anteil der Ausgaben außerhalb des Reiseprozesses ist. Wenn Geschäftsreisen nur einen kleinen Teil des Ausgabenvolumens ausmachen, kann eine umfassende Travel-and-Expense-Suite für den übrigen Prozess überdimensioniert sein.

Weitere Informationen zur digitalen Reiseverwaltung finden Sie im Beitrag zu Geschäftsreisen und Reisebuchung sowie im Überblick zum Reisekostenmanagement.

Eine beruflich reisende Person geht mit einem Koffer über einen Bahnhof.SAP-Concur-Alternativen können Reiseausgaben, Firmenkarten und Finanzprozesse miteinander verbinden.

Spezialisierte Apps für Spesen und Reisekosten

Eine Spesen-App setzt meist nach der Ausgabe an. Mitarbeitende fotografieren einen Beleg, erfassen die notwendigen Angaben und reichen die Ausgabe digital ein. Die Software prüft Richtlinien, berechnet Pauschalen und leitet den Vorgang zur Freigabe weiter.

Für Unternehmen mit einem überschaubaren Reisekostenprozess kann dieser Ansatz ausreichen. Die Einführung ist oft einfacher als bei einer umfassenden Travel-and-Expense- oder Ausgabenmanagement-Plattform.

Die Grenzen zeigen sich, wenn zusätzlich Firmenkarten, Lieferantenrechnungen oder Bestellanforderungen integriert werden sollen. Eine Spesen-App kann den Belegprozess vereinfachen, steuert aber nicht automatisch, ob eine Ausgabe vor dem Kauf genehmigt wurde oder welches Budget noch zur Verfügung steht.

Der wichtigste Unterschied liegt im Zeitpunkt der Kontrolle. Eine Spesen-App prüft überwiegend, was bereits ausgegeben wurde. Eine Ausgabenmanagement-Plattform kann zusätzlich steuern, welche Ausgaben vorab genehmigt werden und welches Zahlungsmittel dafür bereitsteht.

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Integrierte Ausgabenmanagement-Plattformen

Eine Ausgabenmanagement-Plattform verbindet Firmenkarten, virtuelle Karten, Auslagen, Lieferantenrechnungen, Bestellanforderungen, Budgets, Zahlungen und Buchhaltungsintegrationen in einer gemeinsamen Umgebung.

Der Vorteil liegt in der gemeinsamen Freigabelogik. Wenn eine Person ein neues Software-Tool benötigt, kann sie den Bedarf vor dem Kauf anmelden. Die budgetverantwortliche Person prüft Betrag und Kostenstelle. Nach der Freigabe wird beispielsweise eine virtuelle Karte mit einem passenden Limit bereitgestellt. Die spätere Rechnung kann mit der Zahlung und dem ursprünglichen Antrag verbunden werden.

Das Finanzteam sieht dadurch nicht nur, was ausgegeben wurde. Es kann auch nachvollziehen, warum eine Ausgabe erfolgt ist, welches Budget sie belastet und wer sie freigegeben hat.

Ob genehmigte Ausgaben bereits vor der Zahlung als Budgetbindung berücksichtigt werden, hängt vom konkreten Produkt und der Konfiguration ab. Diese Funktion sollte mit einem realistischen Praxisfall getestet werden.

Spendesk positioniert sich als Plattform für Firmenkarten, Auslagen, Lieferantenrechnungen, Freigaben, Budgets und Buchhaltungsintegrationen. Der bestehende SAP-Concur-Alternativvergleich von Spendesk stellt diese Unterschiede bereits gegenüber.

Auch Reisekosten können in einen gemeinsamen Ausgabenprozess eingebunden werden. Für die direkte Buchung von Hotels, Flügen und Bahnreisen sollte der konkrete Funktionsumfang geprüft werden, da Spendesk Travel schrittweise ausgerollt wird.

ERP- und Buchhaltungsmodule

Ein ERP- oder Buchhaltungsmodul kann sinnvoll sein, wenn die Finanzabteilung den gesamten Prozess zentral steuert. Der Vorteil liegt in der Nähe zu Konten, Kostenstellen, Buchungskreisen und Abschlüssen.

Dieser Ansatz passt besonders zu Unternehmen, die bereits ein etabliertes ERP-System nutzen und keine umfangreiche Karten- oder Zahlungslogik benötigen. Reisekosten werden direkt im bestehenden System erfasst und für die Buchhaltung vorbereitet.

Für Mitarbeitende und Fachbereiche kann ein Buchhaltungsmodul jedoch weniger komfortabel sein als eine mobile Ausgaben- oder Spesen-App. Bei vielen Reisenden sollte deshalb geprüft werden, wie einfach Belege, Pauschalen und Genehmigungen unterwegs erfasst werden können.

Worauf sollten Unternehmen beim Vergleich achten?

Bei der Auswahl einer SAP-Concur-Alternative sollte nicht nur die Zahl der Funktionen zählen. Entscheidend ist, wie gut die Lösung zum tatsächlichen Ausgabenprozess passt.

Beginnen Sie mit der Reisebuchung. Wenn Flüge, Hotels und Bahnreisen zentral gebucht werden, muss die Lösung Reiseanbieter, Richtlinien und Assistenzbuchungen unterstützen. Wenn Mitarbeitende selbst buchen, sind einfache Genehmigungen und die automatische Zuordnung späterer Belege besonders wichtig.

Prüfen Sie außerdem, ob Reisekosten, Firmenkarten und private Auslagen gemeinsam verarbeitet werden. Ein System sollte erkennen können, ob ein Beleg zu einer Kartenzahlung, einer Reise oder einer Erstattung gehört.

Für Finanzteams ist die Kontrolle vor der Ausgabe entscheidend. Können Mitarbeitende Budgets oder Karten beantragen? Lassen sich Limits, Händlerkategorien und Laufzeiten hinterlegen? Können Ausgaben nach Kostenstelle, Gesellschaft oder Projekt freigegeben werden?

Auch Lieferantenrechnungen sollten in den Vergleich einbezogen werden. Wenn Karten, Rechnungen und Reisekosten durch unterschiedliche Freigabelogiken laufen, bleibt ein Teil der manuellen Abstimmung bestehen.

Was kostet SAP Concur?

SAP Concur nennt auf seiner US-Preisseite Einstiegspreise von sieben US-Dollar pro Abrechnung für Base und elf US-Dollar für Plus. Beide Tarife enthalten unbegrenzte Nutzer:innen. Umfangreichere Pakete, Zusatzmodule und konkrete Vertragsbedingungen werden individuell kalkuliert.

Diese Werte sind keine deutschen Listenpreise und sollten nicht direkt in eine deutsche Budgetplanung übertragen werden. Sie zeigen jedoch, warum das Abrechnungsvolumen für die Gesamtkosten relevant ist.

Wenn 120 Mitarbeitende monatlich jeweils eine Abrechnung einreichen, ergibt der Plus-Einstiegspreis rechnerisch 1.320 US-Dollar pro Monat. Rabatte, Mindestvolumen, Implementierung, Zusatzmodule und Kartenkosten sind darin noch nicht enthalten.

Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Lizenzkosten. Berücksichtigen Sie auch Implementierung, Beratung, Support, Datenmigration, interne Administration und die Kosten ergänzender Systeme. Eine günstigere Einzellösung kann insgesamt teurer sein, wenn Karten, Rechnungen und Buchhaltung weiterhin manuell abgestimmt werden müssen.

DATEV und deutsche Anforderungen

Für deutsche Finanzteams ist die DATEV-Anbindung häufig ein entscheidendes Auswahlkriterium. Prüfen Sie, ob Sachkonten, Kostenstellen, Steuerschlüssel, Buchungssätze und Belegbilder übertragen werden können.

Eine einfache Lösung exportiert Buchungssätze als Datei. Die Belegbilder werden anschließend separat hochgeladen und manuell verknüpft. Bei einer engeren Integration werden strukturierte Belegdaten und digitale Belege gemeinsam an DATEV Unternehmen online übertragen.

Testen Sie den Prozess mit einer Rechnung mit mehreren Kostenstellen, einer Auslandszahlung, einer Korrekturrechnung und einer Buchung für jede Gesellschaft. Ihre Steuerkanzlei sollte prüfen, wie die Daten am Ende in DATEV Unternehmen online und im DATEV-Rechnungswesen ankommen.

E-Rechnung

Nach Paragraph 14 UStG ist eine E-Rechnung eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, die elektronisch verarbeitet werden kann. Ein einfaches PDF ist keine E-Rechnung im gesetzlichen Sinn.

XRechnung basiert auf strukturierten XML-Daten. ZUGFeRD kombiniert eine lesbare PDF-Datei mit eingebetteten XML-Daten. Bei ZUGFeRD hängt die Konformität davon ab, ob das verwendete Profil und die enthaltenen Rechnungsdaten den Anforderungen von EN 16931 entsprechen.

Seit 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 gelten für bestimmte Rechnungsaussteller mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz zusätzliche Ausstellungspflichten. Ab 2028 gilt die Pflicht grundsätzlich für inländische B2B-Umsätze. Gesetzliche Ausnahmen und Übergangsregelungen bleiben bestehen.

Weitere Informationen finden Sie im Beitrag zur E-Rechnungspflicht.

Reisekosten und Aufbewahrung

Für Inlandsreisen gelten grundsätzlich 14 Euro bei eintägigen Auswärtstätigkeiten von mehr als acht Stunden und 28 Euro bei voller Abwesenheit. Werden Mahlzeiten gestellt, kann die Pauschale gekürzt werden. Für ein Frühstück beträgt die Kürzung 5,60 Euro, für ein Mittag- oder Abendessen jeweils 11,20 Euro.

Mehr Details finden Sie im Beitrag zum Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen und in der Übersicht zur Kilometerpauschale.

Rechnungen müssen grundsätzlich acht Jahre aufbewahrt werden. Für Buchungsbelege gilt ebenfalls eine Frist von acht Jahren. Bücher, Jahresabschlüsse und bestimmte weitere Unterlagen müssen länger aufbewahrt werden. Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie in Paragraph 14b UStG und Paragraph 147 AO.

Mehrere Gesellschaften und internationale Strukturen

Für Unternehmensgruppen reicht eine gemeinsame Ausgabenübersicht nicht aus. Jede Gesellschaft benötigt möglicherweise eigene Kostenstellen, Freigaben, Kontenrahmen und DATEV-Mandanten.

Stellen Sie sich eine Gruppe mit drei Gesellschaften vor. Zwei Gesellschaften buchen nach SKR03, eine nach SKR04. Wenn eine Person der Vertriebsgesellschaft mit einer Firmenkarte bezahlt, muss die Ausgabe automatisch der richtigen Gesellschaft und dem richtigen Kontenrahmen zugeordnet werden.

Diese Logik sollte mit echten Testbuchungen geprüft werden. Bei internationalen Gesellschaften kommen Fremdwährungen, unterschiedliche Umsatzsteuersätze und länderspezifische Reisekostenregeln hinzu.

Die Geschäftsführung benötigt dabei eine konsolidierte Sicht, während die einzelnen Gesellschaften ihre eigenen Buchhaltungs- und Freigaberegeln behalten müssen. Diese Kombination aus zentralem Reporting und lokaler Prozesslogik ist ein wichtiges Kriterium für Multi-Entity-Fähigkeit.

Wann passt SAP Concur weiterhin?

SAP Concur kann weiterhin die passende Lösung sein, wenn ein Unternehmen viele internationale Geschäftsreisen organisiert, eine zentrale Travel Management Company einbindet oder bereits eine umfassende SAP-Landschaft nutzt.

Auch komplexe Reiserichtlinien und ein hoher Bedarf an zentraler Reisebuchung sprechen für eine Travel-and-Expense-Suite. Ein Wechsel sollte in diesen Fällen nicht allein wegen des Lizenzpreises erfolgen, da Migration, Datenübertragung und Prozessanpassung zusätzlichen Aufwand verursachen.

Eine Alternative ist besonders interessant, wenn die größten Probleme außerhalb der Reisebuchung liegen. Dazu gehören getrennte Firmenkarten, manuelle Rechnungsprüfung, fehlende Freigaben vor der Ausgabe, unübersichtliche Budgets oder aufwendige DATEV-Abstimmungen.

So gelingt der Wechsel

Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme. Dokumentieren Sie Gesellschaften, Kostenstellen, Konten, Freigaberegeln, Karten, Reiserichtlinien, Nutzer:innen und bestehende Integrationen.

Analysieren Sie anschließend, welcher Ausgabentyp den größten manuellen Aufwand verursacht. Sind es Reisekosten, Kartenumsätze, Lieferantenrechnungen oder wiederkehrende Abonnements? Die neue Lösung sollte zuerst diesen Engpass beseitigen.

Übertragen Sie danach die wichtigsten Stammdaten und Regeln. Dazu gehören Kostenstellen, Konten, Steuerschlüssel, Freigabematrizen und Kartenlimits. Ein vollständiger Test sollte mit echten Belegen und Buchungen erfolgen.

Planen Sie außerdem einen vollständigen Monatsabschluss als Testphase ein. Prüfen Sie, ob Belege korrekt erfasst, genehmigt, kontiert, exportiert und archiviert werden. Die Steuerkanzlei sollte den DATEV-Export kontrollieren, bevor das alte System abgeschaltet wird.

Fazit

Die beste SAP-Concur-Alternative hängt nicht von einer einzelnen Funktion ab. Entscheidend ist, wo im Unternehmen der größte Aufwand entsteht.

Eine Travel-and-Expense-Suite passt zu Unternehmen mit vielen internationalen Geschäftsreisen und komplexen Reiseprogrammen. Eine spezialisierte Spesen-App reicht aus, wenn vor allem Belege und Erstattungen digitalisiert werden sollen. Ein ERP-Modul ist sinnvoll, wenn die Buchhaltung den Prozess zentral steuert.

Eine integrierte Ausgabenmanagement-Plattform eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen, deren Ausgaben über Firmenkarten, Lieferantenrechnungen, Auslagen, Budgets und Freigaben verteilt sind. Sie kann helfen, Ausgaben vor der Zahlung zu kontrollieren und Daten anschließend strukturiert an die Buchhaltung zu übergeben.

Die Entscheidung sollte anhand echter Belege, Kartenumsätze und Buchungsfälle getroffen werden, nicht nur anhand einer Produktdemo.

SAP Concur ersetzen?

Bringen Sie Karten, Reisekosten, Rechnungen und Freigaben in einen transparenten Ausgabenprozess. Sehen Sie, wie Spendesk Ihre bestehende Systemlandschaft ergänzen oder vereinfachen kann.

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