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JANUAR 2022

Spendesk Analyse zeigt: Marketingausgaben auf Social Media haben sich seit Pandemie verdreifacht

Die Ausgaben für soziale Medien haben sich in den letzten drei Jahren entwickelt, mit einigen überraschenden Ergebnissen.

Besonders während der Pandemie hat sich die Digitalisierung noch einmal beschleunigt: Vor allem die Nutzung von Social Media hat sich verstärkt und die hohe Aktivität von Konsumenten auf den unterschiedlichen Plattformen von Instagram bis TikTok bringt auch Unternehmen auf den Plan. Marketing via Social Media – ist das in diesen Zeiten der Vertriebs-Boost Nummer eins?

Spendesk, die ganzheitliche Plattform für einfaches betriebliches

Ausgabenmanagement, hat im Juni 2022 eine Studie zu den Veränderungen in der Branche seit der Pandemie durchgeführt. Auf Basis globaler, anonymisierter Kundendaten von kleinen und mittleren Unternehmen wurden die Entwicklungen im Bereich Social-Media-Marketing zwischen Mai 2019 und Mai 2022 unter die Lupe genommen. Das sind die Resultate.

Elementare Ergebnisse: Immer mehr Social-Media-Marketingausgaben

Unternehmen reduzierten ihre Marketingausgaben zunächst während der ersten Corona-Welle auf allen Social-Media-Kanälen. Die Ausgaben stiegen nach Ende dieser allerersten Welle jedoch sprunghaft an und verzeichnen seit Pandemiebeginn bis heute ein exponentielles Wachstum: Firmen haben ihr Social-Media-Budget bis zum Jahr 2022 fast verdreifacht. Allerdings investieren immer noch lediglich 30% aller Unternehmen überhaupt in Social-Media-Kampagnen. Vor der Präsenz von Covid-19 gab Deutschland weniger Geld für Social-Media-Werbung aus als andere europäische Länder wie Frankreich oder Großbritannien. Nun wurden diese mit ihren Social-Media-Marketingausgaben überholt. Insbesondere der Social-Media-Kanal TikTok konnte einen starken Zuwachs an Anzeigen verbuchen – doch nur 3% aller Firmen trauen sich auf diesem vergleichsweise Netzwerk zu investieren.

LinkedIn dagegen kann deutlich mehr Einnahmen für Marketingmaßnahmen vorweisen. Am meisten wird von kleinen und mittleren Unternehmen für Werbung auf Instagram und Facebook ausgegeben, was dem gemeinsamen Mutterkonzern Meta zugutekommt.

Wie hoch waren die durchschnittlichen Social-Media-Ausgaben?

Sobald die erste große Welle im Sommer 2020 vorbei war, stiegen auch die Ausgaben wieder stark an. So stark, dass von 2020 auf 2021 eine Steigerung um 193% und von 2019 auf 2022 um insgesamt 231% festgestellt werden kann. Auch Deutschland leistet hierzu seinen Beitrag, wo kontrovers zur weltweit negativen Marketingbudget-Bilanz von 2019 auf 2020 (-11%) ein positiver Wert (+18%) verzeichnet wurde.

Wohin wandert das Marketingbudget?

Zum einen steigen weltweit die Ausgaben für LinkedIn – am meisten profitiert jedoch Meta mit Instagram und Facebook. Besonders deutsche Unternehmen sind Fans der beiden Kanäle, sie geben dort beispielsweise drei Mal so viel Geld aus wie französische Firmen. Zudem entscheiden sich deutsche Unternehmen häufiger für TikTok und investieren dort doppelt so viel Geld wie der globale Mittelwert. Die durchschnittlichen Ausgaben im letzten Jahr belaufen sich pro Werbekunde bei Meta (Facebook & Instagram) auf knapp 16.000 €, bei Twitter auf 4.500 € und bei LinkedIn auf 2.000 €. Als besonders viel beachteter Monat hat sich dabei der November herauskristallisiert, möglicherweise da hier das Weihnachtsgeschäft vorbereitet wird.

Wie wichtig wird TikTok?

Besonders in den vergangenen Monaten kann sich TikTok über einen deutlichen Anstieg der Marketingausgaben von Unternehmen freuen, die überhaupt erst seit Januar 2020 dort investieren können. Für umgesetzte Kampagnen werden durchschnittlich 11.000 € im Monat ausgegeben – etwa so viel wie für Google Ads und Youtube. Die soziale Plattform ist ein vielversprechender Markt: Im Mai 2022 stiegen die Investitionen in TikTok-Werbung so weit an, dass sich beinahe doppelt so viele Unternehmen für TikTok Ads entschieden wie für Anzeigen auf Twitter, Pinterest und Snapchat.

Wie steht es um den Platzhirsch Meta?

Meta konnte mit seinen beiden Social-Media-Diensten Instagram und Facebook die Vormachtstellung in den letzten drei Jahren behaupten. Nach wie vor sind die Portale international sehr beliebt. Ihre Nutzung wurde auch durch die Pandemie augenscheinlich noch einmal befeuert. Hinsichtlich der Marketingausgaben wurde von 2020 auf 2021 ein beeindruckender Zuwachs von 219% durch Spendesk festgestellt. Von 2019 bis 2022 sind es sogar stolze 301%. Die Summe der Ausgaben steigert sich jedes Jahr - Sommermonate sind traditionell etwas schwächer.

Ist Google ein Must-have?

28% der Unternehmen geben Geld für Google Ads und Youtube aus – beide Teil von Google. Das Muster der Social-Media-Entwicklung deckt sich mit den Marketingausgaben für die anderen Netzwerke: Konstante, flache Investitionen konnten bis zur ersten Corona-Welle festgestellt werden. Nach dem Abwärts-Knick folgte ein plötzlicher Boom seit dem Sommer 2020. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Kunde verzeichneten zwischen 2019 und 2022 ein sattes Plus von 584%. Das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht zu sein, wie auch diverse weitere Studien nahelegen.

Über Spendesk

Spendesk wurde entwickelt, damit Unternehmen Zeit und Geld im Ausgabenprozess sparen. Das gelingt dank 100%iger Transparenz über alle Mitarbeiterausgaben und integrierte Prozessautomatisierung. Spendesk ermöglicht Finanzteams, wertvolle Zeit zu gewinnen, die sie in strategische Arbeiten investieren können, um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben. Spendesk wurde 2016 gegründet und wird heute bereits von Tausenden Unternehmen genutzt, von Start-ups bis hin zu etablierten Marken – darunter Soundcloud, Flixbus, Personio, Doctolib, Raisin und Wefox. Die von Spendesk organisierte CFO Connect Community ist mit mehr als 8.000 Mitgliedern die am schnellsten wachsende globale Gemeinschaft für Finanzexperten.

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